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Sporthilfe-Nachrichten

  • Welte, Kazmirek und Thürmer/Thürmer verteidigen ihre Titel Open or Close
    Landessportlerwahl 2017: Zehnkämpfer der LG Rhein-Wied gewinnt zum vierten Mal in Folge / Nachwuchsförderpreis an Sophia Junk und Niklas Kaul / Trainerpreis an Ben Matschke

    Siegerlächeln: Die Erst- bis Drittplatzierten der Landessportlerwahl freuen sich mit LSB-Vizepräsident Jochen Borchert (r.), LSB-Präsidentin Karin Augustin (4.v.r.), Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner (6.v.r.) und Staatssekretär Randolf Stich (6.v.l.) über ihre Auszeichnung. Foto: LSB/B. EßlingMiriam Welte bei den Frauen, Kai Kazmirek bei den Männern und Julia & Nadja Thürmer bei den Teams heißen die Gewinner der 2017er Landessportlerwahl des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB). Die Ehrung fand mit 200 Freunden, Familienangehörigen und Wegbegleitern der Athleten am Sonntagabend im Foyer des Landesfunkhauses des SWR in Mainz statt. In der Sendung „Flutlicht“ wurden die Gewinner anschließend auch der Öffentlichkeit vorgestellt.

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  • Wer sind die rheinland-pfälzischen Sportler des Jahres 2017? Open or Close
    Bis zum 1. Januar 2018 kann unter www.landessportlerwahl.de abgestimmt werden

    Landessportler-Wahl 2017Landessportler-Wahl 2017Wer sind die rheinland-pfälzischen Sportler des Jahres 2017? Der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) ruft alle Sportfans zur Abstimmung auf. Im Internet können unter der Adresse www.landessportlerwahl.de jeweils fünf Kandidaten in den Kategorien Sportlerinnen, Sportler und Teams mit einem bis maximal fünf Punkten bewertet werden. Von Montag, 20. November 2017, bis Montag, 1. Januar 2018, kann gewählt werden, die Siegerehrung am Sonntag, 7. Januar 2018, wird live in der SWR-Fernsehsendung „Flutlicht“ ab 22.30 Uhr übertragen.

    Die Jury, bestehend aus LSB-Vertretern sowie Sportjournalisten der rheinland-pfälzischen Tageszeitungen, Fernseh- und Rundfunkanstalten, hat folgende Kandidaten vorgeschlagen:

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  • „Den Enthusiasmus erhalten“ Open or Close
    LSB und seine Sporthilfe ehren in Mainz ihre erfolgreichsten Sportler des Jahres

    Spitzensportler wohin das Auge schaut: Sportstaatssekretär Günter Kern (r.), LSB-Präsidentin Karin Augustin (2.v.r.), LSB-Vizepräsident Jochen Borchert (3.v.r.) und Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner (5.v.r.) gratulieren gemeinsam mit den Sponsoren Ralf Anselmann (Weingut Anselmann/l.), Günter Reichart (EWR/2.v.l.) sowie Marc-Oliver Liedke (fortuna online GmbH/Mitte unten mit weißem Hemd) den Protagonisten um Leichtathletin Gesa Krause (4.v.r.) zu ihren Topleistungen im Jahr 2017. Foto: M. HeinzeVor dem Rhein-Main-Derby der Fußball-Bundesliga zwischen Mainz 05 und der Eintracht Frankfurt fand in der Lotto-Loge der Mainzer Opel Arena im kleinen Rahmen bereits ein ganz anderes sportliches Highlight statt: Beim „Empfang der Besten“ ehrten der Landessportbund (LSB) und die Sporthilfe Rheinland-Pfalz ihre erfolgreichsten Sportler des Jahres – und würdigte damit deren in den vergangenen Monaten erreichte Titel, Medaillen und Top-Platzierungen.

    20 Spitzensportler waren dem Ruf gefolgt. Mit den Leichtathleten Gesa Krause und Kai Kazmirek, Slalomkanutin Ricarda Funk, Bahnradsprinterin Miriam Welte, Ringer Denis Kudla oder auch Ruderer Richard Schmidt waren eine ganze Reihe gestandener Weltklasse-Athleten nach Mainz gekommen. Aber auch die Protagonisten der ganz jungen Garde – allen voran Niklas Kaul, die große Zehnkampf-Hoffnung vom USC Mainz – waren dem Ruf des LSB gefolgt.

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  • WM-Silber für Ringer Denis Kudla Open or Close
    Der Olympia-Dritte von Rio unterliegt in Paris im Finale dem Türken Metehan Basar knapp

    Schenkten sich im Finale keinen Zentimeter: Denis Kudla (l.) und Metehan Basar. Foto: paDer Schifferstadter Ausnahme-Ringer Denis Kudla hat erneut für Furore gesorgt: Bei den Weltmeisterschaften in Paris sicherte sich der 22-Jährige, der in der DRB-Bundesliga in dieser Saison für den rheinhessischen Aufsteiger SV Alemannia Nackenheim auf die Matte steigt, die Silbermedaille. Der Olympia-Dritte von Rio verlor am 21. August im Palais Omnisport das Finale der Kategorie bis 85 Kilogramm knapp mit 1:2 gegen den Türken Metehan Basar.

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  • Die Bilanz der RLP-Asse kann sich sehen lassen Open or Close
    Leichtathletik-WM in London: Bronze für Zehnkämpfer Kai Kazmirek / Lisa Ryzih überzeugt als Fünfte im Stabhochsprung / Gesa Krause nach Sturz noch Neunte über 3.000-Meter-Hindernis

    Überglücklich: Kai Kazmirek holte WM-Bronze im Zehnkampf. Foto: paBronze für Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied) im Zehnkampf, Platz fünf für Lisa Ryzih (ABC Ludwighafen) im Stabhochsprung und ein denkwürdiges Rennen von Gesa Krause (Silvesterlauf Trier), die sich über 3.000 Meter Hindernis nach einem bösen Sturz auf den letzten Platz zurückfiel, am Ende noch Neunte wurde und sich den inoffiziellen Titel der „Weltmeisterin der Herzen“ sicherte: Die Bilanz der rheinland-pfälzischen Athleten bei der Leichtathletik-WM in London konnte sich sehen lassen, auch wenn Stabhochspringer Raphael Holzdeppe und Speerwerferin Christin Hussong vom LAZ Zweibrücken leer ausgingen.

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  • „Top-Azubi trifft Top-Athlet“ Open or Close
    Projekt von Sporthilfe und Sparkassenverband RLP / Gedankenaustausch und Schnuppertraining

    Sparkassen-Azubi Anna Heckmann nahm die Weltklasse-Judoka Jasmin Külbs vom JSV Speyer beim Schnuppertraining gleich mal in den Schwitzkasten. Foto: LSBDen besten Auszubildenden der rheinland-pfälzischen Sparkassen eine außergewöhnliche und in Erinnerung bleibende Anerkennung für ihre besonderen Leistungen zu geben und zugleich das Bewusstsein der jungen Mitarbeiter für das gesellschaftlichen Engagement der Sparkassen zu schärfen – darum dreht es sich beim Angebot „Top-Azubi trifft Top-Athlet“, das die Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz und der rheinland-pfälzische Sparkassenverband nun schon im dritten Jahr hintereinander durchführen.

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  • „Das Ziel im Blick: Boccia bei den Paralympics Tokio 2020“ Open or Close
    Der siebenfache Deutsche Meister Thomas Knoth aus Braunweiler wirbt um Unterstützung für sein Projekt

    Wer das Projekt von Thomas Knoth (r., mit LSB-Präsidentin Kari Augustin bei der LSB-Meisterehrung 2015) auf www.fairplaid.org/#!ziel-im-blick unterstützen möchte, kann den Sportler gerne bei der Erfüllung seines Traumes begleiten. Foto: LSB-Archiv/B. EßlingNoch bis zum 31. Mai läuft das Fairplaid-Projekt „Das Ziel im Blick: Boccia bei den Paralympics Tokio 2020“ von Thomas Knoth aus Braunweiler, seines Zeichens siebenmaliger Deutscher Meister im paralympischen Boccia der Klasse BC3. „Es geht dabei um die Verwirklichung eines Traumes, den Paralympics, in Form der finanziellen Absicherung meiner Teilnahme an einem internationalen Bocciaturnier als erster Schritt auf dem Weg zur Qualifikation für die Paralympics Tokio 2020“, sagt der Behindertensportler aus dem 630-Einwohner-Dörfchen im Landkreis Bad Kreuznach, der seine Teilnahme an diesem Turnier komplett selbst finanzieren muss. „Die Mittel vom Deutschen Behinderten-Sportverband für die Boccia-Nationalmannschaft sind leider begrenzt und bei weitem nicht ausreichend“, sagt Knoth. „Die Finanzierung alleine zu stemmen, fällt mir nicht leicht – daher dieses Fairplaid-Projekt.“ Die ganze Angelegenheit liege ihm „sehr am Herzen“.

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  • 3.500 Euro für den Spitzensport Open or Close
    Sporthilfe Rheinland-Pfalz freut sich über Scheck von Intersport Krumholz

    Der rheinland-pfälzische Sport liegt ihnen am Herzen (v.l.): Jochen Borchert (Vorstandsmitglied Sporthilfe RLP), Oliver Krumholz (Geschäftsführer Intersport Krumholz), Kai Kazmirek (Olympia-Vierter im Zehnkampf) und Frank Bahr (Geschäftsführer Intersport Krumholz). Foto: Intersport KrumholzÜber einen Scheck in Höhe von 3.500 Euro vom Intersport Krumholz freut sich die Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz. Anlässlich der Neueröffnung des Outdoorhauses in Mülheim-Kärlich hatten die Geschäftsführer Oliver Krumholz und Frank Bahr ihre geladenen Gäste um eine Spende zu Gunsten der Sporthilfe gebeten. Jochen Borchert, Vorstandsmitglied der Sporthilfe, und Leichtathlet Kai Kazmirek, Olympia-Vierter im Zehnkampf, nahmen den Scheck stellvertretend entgegen.

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  • Bahnrad-WM: Miriam Welte und Kristina Vogel holen Bronze im Teamsprint Open or Close

    Stolz auf ihre Medaillen: Kristina Vogel (links) und Miriam Welte. Foto: paEdelmetall zum Auftakt der Bahnrad-WM in Hongkong: Die London-Olympiasiegerinnen Miriam Welte vom 1. FC Kaiserslautern hat an der Seite ihrer kongenialen Partnerin Kristina Vogel aus Erfurt die Bronzemedaille im Teamsprint gewonnen. Das Duo siegte am Mittwoch im kleinen Finale in 32,609 Sekunden gegen Shuang Guo/Junhong Lin aus China. Gold ging an die Russinnen Daria Schmelewa/Anastassija Woinowa (32,520), die sich gegen die australische Kombination Kaarle McCulloch/Stephanie Morton durchsetzten.

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  • Spitzensportler unterzeichnen Förderverträge in feierlichem Rahmen Open or Close
    Wohnzimmerkonzert mit Kelvin Jones in RPR1-Sendezentrale in Ludwigshafen rundet außergewöhnliches Event ab

    Blicken voller Optimismus auf das Sportjahr 2017: Die rheinland-pfälzischen Spitzensportler mit den Kuratoren um Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner (3.v.l.) und RPR1-Geschäftsführer Kristian Kropp (ganz links) sowie Karin Augustin, LSB-Präsidentin und Vorsitzende der Sporthilfe (4.v.r.). Foto: M. HeinzeIn den Räumen von Radio RPR1 in Ludwigshafen haben am Mittwochabend elf rheinland-pfälzische Spitzensportler offiziell ihre neuen Förderverträge mit der Sporthilfe Rheinland-Pfalz für das Jahr 2017 unterzeichnet. Ein echtes Highlight war im Anschluss daran auch das Wohnzimmerkonzert vor mehr als 50 begeisterten Zuhörern mit dem Singer-Songwriter Kelvin Jones.

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Welte, Kazmirek und Thürmer/Thürmer verteidigen ihre Titel

Landessportlerwahl 2017: Zehnkämpfer der LG Rhein-Wied gewinnt zum vierten Mal in Folge / Nachwuchsförderpreis an Sophia Junk und Niklas Kaul / Trainerpreis an Ben Matschke

Siegerlächeln: Die Erst- bis Drittplatzierten der Landessportlerwahl freuen sich mit LSB-Vizepräsident Jochen Borchert (r.), LSB-Präsidentin Karin Augustin (4.v.r.), Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner (6.v.r.) und Staatssekretär Randolf Stich (6.v.l.) über ihre Auszeichnung. Foto: LSB/B. EßlingMiriam Welte bei den Frauen, Kai Kazmirek bei den Männern und Julia & Nadja Thürmer bei den Teams heißen die Gewinner der 2017er Landessportlerwahl des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB). Die Ehrung fand mit 200 Freunden, Familienangehörigen und Wegbegleitern der Athleten am Sonntagabend im Foyer des Landesfunkhauses des SWR in Mainz statt. In der Sendung „Flutlicht“ wurden die Gewinner anschließend auch der Öffentlichkeit vorgestellt.

Zehnkämpfer Kazmirek gelang das Kunststück, zum vierten Mal hintereinander ganz oben auf den Treppchen der Publikumsgunst zu landen. Das hatte vor ihm nur der Florettfechter Peter Joppich geschafft, der von 2006 bis 2009 stets vorne war und die Wahl insgesamt sogar fünfmal für sich entschieden hatte. Nachdem Kazmirek vor drei Jahren mit 22,66 Prozent, vor zwei Jahren mit 21,59 Prozent und zuletzt mit 21,14 Prozent der Stimmen gewonnen hatte, vereinigte er diesmal 23,7 Prozent auf sich. Dies bedeutet von allen drei Kategorien den Höchstwert. „Dass ich erneut gewonnen habe, freut mich sehr“, sagte Kazmirek im Interview mit SWR-Moderator Holger Wienpahl und verriet so nebenbei, dass er den fünften Sieg bei der Landessportlerwahl bereits ins Visier genommen hat. Sechs Jahre in Folge Zehnkämpfe auf einem Niveau jenseits der magischen 8.000 Punkte, dazu erstmals eine Medaille bei der WM: Das Ass der LG Rhein-Wied, das schon 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio einen famosen vierten Platz belegte, zählt zu Deutschlands großen Hoffnungen für die Spiele 2020 in Tokio. Platz zwei bei der 22. Auflage der Sportlerwahl erreichte der 142 Zentimeter große Para-Leichtathlet Mathias Mester vom 1. FC Kaiserslautern. Auf den WM-Dritten im Speerwurf, der als Frohnatur bekannt ist und es sich auf dem Rückflug von den Paralympics in Rio im Gepäckfach des Fliegers bequem machte, entfielen 22,4 Prozent der Stimmen. Auf dem Bronzerang landete Greco-Ringer Denis Kudla vom VfK 07 Schifferstadt, der in der Bundesliga für Alemannia Nackenheim auf die Matte geht, mit 18,6 Prozent der Stimmen. Nach Rang drei bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio glänzte der 1,85 Meter große Ausnahmeathlet 2017 als Vize-Weltmeister im 85-Kilo-Limit.

Bei den Frauen sicherte sich Bahnradsprinterin Miriam Welte vom 1. FC Kaiserslautern zum vierten Mal nach 2013, 2014 und 2016 den Sieg – den Preis nahm stellvertretend ihre Mutter Alexandra Welte entgegen, weil die 30-Jährige im Trainingslager in Südafrika weilte und nur per Video zu bewundern war. Miriam Welte präsentierte sich in den vergangenen Monaten in der Form ihres Lebens und holte bei den Bahnrad-Europameisterschaften in Berlin ihren ersten EM-Titel bei den Erwachsenen und dazu die Silbermedaille im Teamsprint – nachdem sie 2016 in Rio an der Seite ihrer kongenialen Partnerin Kristina Vogel Bronze im Teamsprint gewonnen hatte. Welte vereinte 23,3 Prozent der Stimmen auf sich und gewann damit relativ deutlich vor Stabhochspringerin Lisa Ryzih vom ABC Ludwigshafen (20,2 Prozent). Ryzih war 2017 Fünfte bei der WM in London und Zweite bei der Hallen-EM geworden. „Miriam hat verdient gewonnen, es ist alles gut so“, befand Ryzih, die 2016 ihr Studium zur Diplom-Psychologin abgeschlossen hat, aktuell an ihrer Doktorarbeit arbeitet – und den Traum von der olympischen Medaille mit ihren 29 Jahren noch nicht ausgeträumt hat. Den dritten Platz sicherte sich mit 19,4 Prozent der Stimmen Slalomkanutin Ricarda Funk vom KSV Bad Kreuznach. Der 25-Jährigen war es 2017 gelungen, ihren Weltcuptitel zu verteidigen, zum Abschluss der Saison gewann die Sportsoldatin den WM-Titel im Team sowie Bronze im Einzel. Auch Funk konnte in Mainz nicht persönlich anwesend sein – sie übermittelte Grüße aus dem Trainingslager in Dubai.

In der Kategorie „Team des Jahres“ hatte – wie so oft – ein Kunstrad-Duo die Nase vorne. Die inzwischen dreifachen Weltmeister im Kunstradfahren der Frauen, Julia und Nadja Thürmer vom RV Mainz-Finthen, machten mit 21,9 Prozent das Rennen. Das Schwesternpaar stellte bei der WM in Dornbirn seine Extra-Klasse erneut eindrucksvoll unter Beweis – und gab wenig später das Ende ihrer erfolgreichen Karriere bekannt. „Uns blutet seitdem das Herz“, gaben die Thürmer-Sisters voller Wehmut zu. Aber mit 26 und 28 Jahren zähle man „jetzt schon zum älteren Eisen im Kunstradsport – und es ist Zeit gewesen, das Rad an den Nagel zu hängen“. Zweiter bei der Landessportlerwahl wurden die Judo-Frauen des JSV Speyer mit 21,0 Prozent der Stimmen. Das Radsportteam Lotto-Kern Haus mit Sitz in Weitersburg vereinte nach dem DM-Titel im Mannschaftszeitfahren der Deutschen Straßen-Radmeisterschaften 19,7 Prozent der Stimmen auf sich und wurde Dritter.

Der Nachwuchsförderpreis, den der LSB zum neunten Mal verlieh, ging an die 18 Jahre Gymnasiastin Sophia Junk von der LG Rhein-Wied, die als eine der großen deutschen Sprinthoffnungen gilt und sich bei der U20-EM im italienischen Grosseto nicht nur Silber über 200 Meter, sondern auch Gold mit der 4x100-Meter-Staffel sicherte, sowie den 19 Jahre alten Physik- und Sportstudenten Niklas Kaul (USC Mainz), der in Grosseto als U20-Europameister im Zehnkampf mit neuem Weltrekord brillierte. Über den von der Jury zum fünften Mal vergebenen Trainerpreis freute sich der 35 Jahre alte Pädagoge Ben Matschke, Trainer des Handball-Bundesliga-Aufsteigers Die Eulen Ludwigshafen, der ebenfalls per Videobotschaft grüßte.

Die Ergebnisse der Landessportlerwahl 2017 im Überblick:

Sportlerinnen
1.    Miriam Welte (31, 1. FC Kaiserslautern)                23,2 Prozent
2.    Lisa Ryzih (29, ABC Ludwigshafen)                        20,2 Prozent
3.    Ricarda Funk (24, KSV Bad Kreuznach)                19,4 Prozent
4.    Maike Hausberger (22, Postsportverein Trier)     19,2 Prozent
5.    Lea-Katlen Kühne (26, Mainzer Ruderverein)      17,9 Prozent

Sportler
1.    Kai Kazmirek (26, LG Rhein-Wied)                         23,7 Prozent
2.    Mathias Mester (31, 1. FC Kaiserslautern)            22,4 Prozent
3.    Denis Kudla (23, VfK 07 Schifferstadt)                   18,6 Prozent
4.    Raphael Freienstein (26, Radrennsport)              17,8 Prozent
5.    Richard Schmidt (30, RV Treviris Trier)                 17,5 Prozent

Teams
1.    Julia und Nada Thürmer (RV Finthen/Kunstrad)  21,9 Prozent
2.    JSV Speyer (Judo/Frauen)                                        21,0 Prozent
3.    Lotto-Kern Haus (Rennradsport)                            19,7 Prozent
4.    Tobias Bludau/Michelle Uhl (Tanzen)                     19,1 Prozent
5.    AV 03 Speyer (Gewichtheben)                                 18,3 Prozent

Nachwuchsförderpreis männlich
Niklas Kaul (19 Jahre, Zehnkämpfer des USC Mainz – U20-Europameister 2017)

Nachwuchsförderpreis weiblich
Sophia Junk (18 Jahre, Sprinterin der LG Rhein-Wied – U20-Europameisterin mit der 4x100m-Staffel)

Trainerpreis
Ben Matschke (Trainer des Handball-Bundesliga-Aufsteigers Die Eulen Ludwigshafen

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