Gehörlosen-Tennis-Spieler Hans Tödter im Alter von 36 Jahren verstorben

Athlet des GSV Neuwied hatte mit WM-Titel im Doppel und mit Mannschaft größten Erfolg seiner Karriere gefeiert /  Sieg bei Landessportlerwahl 2018 in Kategorie „Team des Jahres“

Verstarb am 5. Februar nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 36 Jahren: Hans Tödter. Foto: GSV NeuwiedNach kurzer schwerer Krankheit ist der Gehörlosen-Tennisspieler Hans Tödter vom GSV Neuwied 1941 am Dienstag im Alter von nur 36 Jahren verstorben. Erst wenige Monate zuvor hatte Tödter gemeinsam mit seinem Neuwieder Teamkollegen Urs Breitenberger und der Gehörlosen-Tennis-Nationalmannschaft in der Türkei den WM-Titel im Doppel als auch in der Mannschaftswertung gewonnen. Damit hatten Tödter und Co. nach 15 Jahren den Mannschaftstitel wieder nach Deutschland zurückgeholt. Mit dem Sieg in der Kategorie „Teams“ bei der rheinland-pfälzischen Landessportlerwahl am 13. Januar 2019 hatten Tödter und der GSV Neuwied einen weiteren tollen Erfolg gefeiert, der ihnen jede Menge mediale Aufmerksamkeit verschaffte. Ender 2018 war Tödter auch mit der Sportplakette des Landes Rheinland-Pfalz aus den Händen der Ministerpräsidentin Malu Dreyer geehrt worden, hinzu kam die Wahl zur besten Mannschaft des Jahres bei der Sports-Trophy 2018 des Deutschen Gehörlosen-Sportverbandes. Aufgrund seiner schweren Erkrankung hatte Tödter bei der Siegerehrung der Landessportlerwahl nicht persönlich im SWR-Studio erscheinen können. „Auch wenn er erst seit Mitte 2015 Mitglied in unserem Verein war, hat er sich bei uns sehr wohl gefühlt und seine Treue zu unserem Verein hat er mit seinen vielen Tennis-Erfolgen zurück gegeben, worauf wir sehr stolz auf ihn sein durften“, machen GSV-Vorsitzender Frank Hay und GSV-Vize Johannes Bildhauer deutlich.

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Topathleten unterzeichnen Förderverträge

Stippvisite der rheinland-pfälzischen Spitzensportfamilie in RPR1-Sendezentrale in Ludwigshafen / Wohnzimmerkonzert mit Mrs. Greenbird

Haben sich auch für das vorolympische Jahr eine Menge vorgenommen: Die rheinland-pfälzischen Spitzensportler um Trampolin-Ass Kyrylo Sonn (ganz links) und Olympiasiegerin Miriam Welte (ganz rechts). Foto: M. HeinzeIn der RPR1-Sendezentrale in Ludwigshafen haben am Donnerstagabend 23 rheinland-pfälzische Top-Athleten offiziell ihre neuen Förderverträge mit der Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz für das Förderjahr 2019 unterzeichnet. Mit von der Partie bei der launigen Stippvisite der rheinland-pfälzischen Spitzensportfamilie waren auch Karate-Weltmeister Jonathan Horne, Speerwurf-Europameisterin Christin Hussong sowie Greco-Ringer Denis Kudla, Bronzemedaillen-Gewinner bei Olympia 2016 in Rio. Für musikalische Unterhaltung im gemütlichen RPR1-Wohnzimmer sorgte das Kölner Folk-Duo Sarah Nücken und Steffen Brückner alias Mrs. Greenbird.

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„Tokio Team Rheinland-Pfalz“ mit 36 Athleten

Sporthilfe RLP benennt vorläufiges Team für Olympische Spiele und Paralympics

Eines der bekanntesten Gesichter im Tokio Team RLP: Olympiasiegerin Miriam Welte. Foto: imago28 olympische und acht paralympische Spitzensportler gehören dem „Tokio Team Rheinland-Pfalz“ an, das die Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz jetzt benannt hat. Die 36 Athleten – 23 Männer und 13 Frauen – aus 27 rheinland-pfälzischen Vereinen gehören damit zum erweiterten Kreis derer, denen eine Chance zur Teilnahme an den Sommerspielen 2020 in Tokio prognostiziert wird. 16 Athleten kommen aus pfälzischen Vereinen, zwölf aus rheinländischen und acht aus rheinhessischen Vereinen. Fast ein Drittel der Sportler sind Leichtathleten (11), auch Ruderer (4) und Baseballer (3) sind recht stark vertreten. Jüngstes Mitglied des Teams ist der 19 Jahre alte Radsportler Timo Bichler vom RV Dudenhofen, die älteste Athletin ist die 55 Jahre alte Para-Dressurreiterin Hannelore Brenner vom Reitclub Hofgut Petersau.

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Jochen Borchert neuer Vorsitzender der Stiftung Sporthilfe RLP

58 Jahre alter Vallendarer tritt Nachfolge der Mainzerin Karin Augustin an / Stephan Wilhelm stellvertretender Vorsitzender / Elke Rottmüller zur Schatzmeisterin gewählt

Neuer Vorsitzender der Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz: Jochen Borchert. Foto: M. HeinzeDer für den Leistungssport zuständige Vizepräsident des Landessportbundes, Jochen Borchert, ist neuer Vorsitzender der Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz. Der 58 Jahre alte Vallendarer ist am Donnerstag bei der Vorstandssitzung der Sporthilfe in Mainz einstimmig zum Nachfolger der Mainzerin Karin Augustin gewählt worden. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Stephan Wilhelm, Mitglied des Vorstandes der EWR AG aus Worms, gewählt. Im Amt der Schatzmeisterin folgt Elke Rottmüller (Limburgerhof), Präsidentin des Sportbundes Pfalz, dem langjährigen LSB-Vizepräsidenten Ulrich Kroeker (Nauheim) nach. Komplettiert wird der für vier Jahre gewählte Vorstand durch Jürgen Häfner (Mainz), Geschäftsführer der Lotto Rheinland-Pfalz GmbH, LSB-Präsident Prof. Lutz Thieme (Wachtberg) sowie Christof Palm (Mainz), Sprecher der LSB-Geschäftsführung.

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Dreimal Gold für rheinland-pfälzische Ruderer bei WM in Plovdiv

Toperfolge sind auch das Resultat der hervorragenden Förderung durch die Sporthilfe RLP

Barfuß mit Deutschlandfahne: Jason Osborne vom Mainzer Ruderverein feiert seinen WM-Titel in Bulgarien. Foto: D. SeybDreimal Gold durch Richard Schmidt (RV Treviris Trier) mit dem Deutschlandachter, Jason Osborne (Mainzer Ruderverein) mit dem Leichtgewichts-Einer  und Moritz Moos (Mainzer Ruderverein) mit dem Leichtgewichts-Doppelvierer, dazu Bronze durch Caroline Meyer (RV Treviris Trier) mit dem Leichtgewichts-Doppelvierer und Platz fünf durch Timo Piontek (Koblenzer Ruderclub Rhenania) mit dem Doppelzweier – bei der Ruder-WM im bulgarischen Plovdiv haben die rheinland-pfälzischen Asse herausragende Erfolge gefeiert.

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