Weltreiterspiele in Frankreich: Gold für Hannelore Brenner

Wachenheimerin festigt ihren Ruf als erfolgreichste Para-Dressurreiterin der Welt / Trabert muss WM wegen Verletzung ihres Pferdes absagen

3hanne brenner-000572 18x24Hannelore Brenner, alte und neue Einzel-Weltmeisterin in der Para-Dressur. Foto: LSB/Archiv

Bei den Weltreiterspielen in Caen (Frankreich) hat Hannelore Brenner eine Goldmedaille gewonnen.

Mit 73,610 Prozent siegte die Sportlerin vom RC Hofgut Petersau Frankenthal auf „Women of the World“ beim ersten Einzelwettbewerb der diesjährigen Weltmeisterschaft in der Disziplin Para-Dressur. Im Individual-Wettbewerb Grade III hat die vielfache Paralympicssiegerin, Welt- und Europameisterin wieder die Konkurrenz auf die Plätze verwiesen. Silber ging an die Niederländerin Sanne Voets (73,148 Prozent), Bronze gewann Susanne Jensby Sunesen aus Dänemark mit 71,978 Prozent.

Darüber hinaus sind die beiden Reiterinnen aus dem Bereich des Behinderten- und Rehabilitationssport-Verbandes Rheinland-Pfalz (BSV), Hannelore Brenner und Britta Näpel, auf dem Weg zu Mannschafts-Gold. Im ersten Wettbewerb in der Disziplin Para-Dressur hat Brenner am Montag einen guten Grundstein für einen möglichen Erfolg des deutschen Teams gelegt. Im für die Mannschaftswertung zählenden Team-Test der Reiterinnen und Reiter in Grade III erzielte die Wachenheimerin 72,474 Prozent und damit den ersten Platz.

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Weltreiterspiele: Brenner und Näpel auf dem Weg zu Mannschaftsgold

Solides Fundament für zweite Hälfte des Mannschaftswettbewerbs in der Para-Dressur gelegt / Trabert muss WM wegen Verletzung ihres Pferdes absagen

2014 hanne brenner foto-seyAuf dem Weg zu Mannschaftsgold in Caen: Hannelore Brenner. Foto: LSB/Archiv

Bei den Weltreiterspielen in Caen (Frankreich) sind die beiden Reiterinnen aus dem Bereich des Behinderten- und Rehabilitationssport-Verbandes Rheinland-Pfalz (BSV) auf dem Weg zu Mannschafts-Gold.

Im ersten Wettbewerb in der Disziplin Para-Dressur hat Hannelore Brenner (RC Hofgut Petersau Frankenthal) am Montag einen guten Grundstein für einen möglichen Erfolg des deutschen Teams gelegt. Im für die Mannschaftswertung zählenden Team-Test der Reiterinnen und Reiter in Grade III erzielte die Wachenheimerin 72,474 Prozent und damit den ersten Platz.

Die für die IG Therapeutisches Reiten Rhein-Main startende Britta Näpel hat mit ihrem ersten Ritt bei der Weltmeisterschaft in Caen/Frankreich 68,912 Prozent erreicht. Damit landete die Athletin aus Wonsheim mit ihrem neuen Pferd „Let’s dance 89“ bei dessen ersten großen internationalen Wettkampf in der Grade II-Prüfung für das Mannschaftsergebnis auf dem sechsten Platz. Siegerin dieses Teilwettweberbes wurde die Britin Natasha Baker mit 73,647 Prozent. 

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Tolle Erfolge für rheinland-pfälzische Para-Leichtathleten

IPC-Europameisterschaften in Swansea: Mathias Mester und Reinhold Bötzel holen Gold / Überzeugendes Comeback von Maike Hausberger

2014 lsb mester f paUnbändige Kraft gepaart mit exzellenter Technik: Mathias Mester vom 1. FC Kaiserslautern sicherte sich in Wales EM-Gold im Speerwerfen. Foto: pa

Mathias Mester vom 1. FC Kaiserslautern hat bei den IPC-Europameisterschaften im walisischen Swansea mit 38,69 Metern eindrucksvoll den EM-Titel in der Startklasse F41 im Speerwurf gewonnen. Nach seinem Weltmeistertitel im vergangenen Jahr hat er nun auch dem kontinentalen Titel gewonnen. Mester konnte er den Briten Kyron Duke (36,70 Meter) auf den zweiten Platz verweisen und den Polen Bartosz Tyszkowski, der 34,77 Meter warf, auf den Bronzerang.Wie erwartet hat sich auch Reinhold Bötzel vom TuS Rot-Weiß Koblenz eine Goldmedaille erkämpft.

Als Favorit angetreten, sicherte sich Bötzel im Hochsprung der Startklasse T47 mit der übersprungenen Höhe von 1,80 Metern den Platz ganz oben auf dem Treppchen. Silber gewann der Spanier Daniel Perez Martinez mit 1,71 Meter, den dritten Rang sprang Oguz Gokce aus der Türkei (1,60 Meter). Bötzel setzte damit seine beeindruckende Hochsprungkarriere fort, die ihn schon seit den 1990er-Jahren auf internationalem Spitzenniveau springen lässt. Außerdem fügte er ein weiteres Highlight in die lange und erfolgreiche Leichtathletiktradition von Rot-Weiß Koblenz ein.

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Mathias Mester - Europameister im Speerwurf

mathias mester

 

Mathias Mester (1. FC Kaiserslautern) konnte sich mit 38,69 Meter den Europameistertitel im Speerwurf sichern.
Der Landessportbund und seine Sporthilfe gratulieren dem sympathischen Leichtathleten ganz herzlich!

Weitere Infos zu den IPC-Europameisterschaften in Swansea finden Sie unter folgendem Link:

IPC-Europameisterschaften 2014


 

 

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Leichtathletik-EM in Zürich: Lisa Ryzih verpasst Medaille im Stabhochsprung ganz knapp

Team Rheinland-Pfalz mit guten Platzierungen / Christin Hussong Siebte bei den Speerwerferinnen / Zehnkämpfer Kai Kazmirek und Lauf-Ass Sabrina Mockenhaupt werden Sechste / Carolin Hingst landet auf Platz zehn

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In Abwesenheit von Stabhochsprung-Queen Jelena Issinbajewa (Babypause nach der Geburt eines Töchterchens) hat die große Hoffnungsträgerin Lisa Ryzih vom ABC Ludwigshafen bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Zürich ihre Chance auf eine Medaille.  Die 25-Jährige überquerte am späten Donnerstagabend im Letzigrund-Stadion zwar 4,60 Meter, musste sich aber aufgrund von mehr Fehlversuchen als ihre Kontrahentinnen mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. Gold ging an die Russin Anschelika Sidorowa (4,65) vor Ekaterini Stefanidi (Griechenland/4,60) und Angelina Schuk-Krasnowa (Russland/4,60).

In diesem Jahr hatte Psychologie-Studentin Ryzih ihre Bestleistung bereits auf 4,71 Meter geschraubt und sich damit in eine Mitfavoriten-Rolle für Zürich katapultiert. Diesem Erwartungsdruck hielt Europas Jahresbeste aber nicht stand. Damit müssen die deutschen Stabhochspringerinnen weiter auf ihr erstes EM-Gold der Geschichte warten.

Carolin Hingst von der TG Nieder-Ingelheim kam nicht über 4,35 Meter und Platz zehn hinaus, die frühere für den USC Mainz aktive Katharina Bauer (Leverkusen) war bereits in der Qualifikation gescheitert. Die deutsche Rekordhalterin Silke Spiegelburg, Martina Strutz und die Pfälzerin Kristina Gadschiew, drei potenzielle EM-Mitfavoritinnen, hatten ihre Saison verletzungsbedingt bereits beenden müssen. 

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